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10 Dinge, die man über Hermannstadt wissen muss

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Hermannstadt/Sibiu war 2007 Europäische Kulturhauptstadt

Hermannstadt war 2007 zusammen mit Luxemburg und der Großregion Europäische Kulturhauptstadt. Es war die erste Nominierung einer Stadt aus einem Staat in Osteuropa, der zur Zeit der Nominierung noch nicht Mitglied der EU war. Die Stadt erhielt also vorab die Anerkennung ihres europäischen Charakters im Bereich der Kultur-Infrastruktur und des Kulturgeistes.

Im Verlauf des großartigen Jahres 2007 fanden über 2000 sehr unterschiedliche Events in den Bereichen der darstellenden und visuellen Kunst, der Musik, der Literatur, der Architektur und des Kulturerbes statt. Die Plätze im Freien und die Veranstaltungssäle waren das Podium eines Veranstaltungsmarathons. Das Programm „Sibiu – Europäische Kulturhauptstadt 2007" war ein Erfolg, das Jahr 2007 aber stellte nicht den Höhepunkt dar sondern den Motor der Entwicklung von Hermannstadt. Seither hält der positive Trend an, sowohl in Sachen Kultur und Sichtbarkeit, als auch in Sachen Wirtschaft und Infrastruktur, Tourismus und Dienstleistungen.

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Die Stadt ist fast 900 Jahre alt

Die Stadt wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Siedlern gegründet, die aus der Rhein-Mosel-Gegend stammten. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes „Cibinium" stammt von 1191. Nach 1366 wird der Ort „Hermannstadt" genannt, seit 1919 trägt er den offiziellen Namen „Sibiu". Im Mittelalter erlebte Hermannstadt einen wirtschaftlichen Aufschwung dank der Zünfte, die dann nach und nach durch Manufakturen und Händler ersetzt worden sind. Hermannstadt erwies sich als von den Türken nicht einnehmbar, die Stadt war aber auch Schauplatz zahlreicher militärischer Auseinandersetzungen. Als Hauptstadt Siebenbürgens in dessen Zeit als Fürstentum im Habsburgerreich war Hermannstadt ein wichtiges Kirchen-, Bildungs- und Kulturzentrum. Es ist eine der Städte, deren Bewohner an den Ereignissen im Dezember 1989 aktiv teilgenommen haben. Hermannstadt ist heute eine moderne, europäische Stadt, die den Mut und die Mittel hat, neue Wege einzuschlagen und durch ihre Projekte auf sich aufmerksam zu machen.

03
Die Hauptstadt Siebenbürgens

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde Siebenbürgen zum Großfürstentum im Habsburgerreich. Hermannstadt war dessen Hauptstadt zwischen 1692 – 1791 sowie 1850 – 1867. Von 1688 bis zum 7. November 1918 ist Hermannstadt Sitz des k. u. k. Militärkommandos Siebenbürgens. Die Wahl von Hermannstadt zur Hauptstadt war eine Anerkennung dessen Bedeutung als Stadt in jener Zeit aber auch ein Impuls für die Entwicklung der Stadt. Die Tatsache, dass verschiedene Institutionen der Provinz ihren Sitz in Hermannstadt hatten – die Residenz des Gouverneurs von Siebenbürgen, die Metropolie Siebenbürgens, die Sächsische Nationsuniversität, das Nationale Rumänische Komitee – machten Hermannstadt zu einem bedeutenden Zentrum.

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Hermannstadt – Stadt der Superlative

Hermannstadt ist eine Stadt der Superlative, in der zahlreiche „Premieren" für diesen Teil Europas stattfanden. Hier befindet sich das erste urkundlich erwähnte Spital, die erste Bibliothek, die erste Schule, die erste Apotheke, die erste Papiermühle, die erste Buchhandlung, das erste Theatergebäude, das erste Museum, die erste Brücke aus Gußeisen, die erste Nervenheilanstalt, die erste Bank mit rumänischem Kapital, die erste Bierfabrik, die erste Fabrik für Waagen, die erste Maschinenbau-Fabrik, das erste Wasserkraftwerk, der erste Zoo, das erste Freiluftkino im heutigen Rumänien. Eröffnet wurde hier das erste Archiv in Rumänien, gegründet wurde hier das erste Folkloreensemble, Hermannstadt rühmt sich mit der ersten Druckerei Siebenbürgens, hier wurde das erste Buch in rumänischer Sprache und die erste Zeitung Siebenbürgens gedruckt. Der erste Luftkurort Rumäniens war die nahegelegene Hohe Rinne/Păltiniş, die erste Enzyklopädie in Rumänien wurde hier veröffentlicht. In Hermannstadt steht das älteste Naturkundemuseum, es war die erste Stadt Siebenbürgens, die mit elektrischem Strom beleuchtet wurde und hier führte man das erste elektrisch betriebene öffentliche Verkehrsmittel, die „Elektrische" (Straßenbahn) ein. In Hermannstadt experimentierte Conrad Haas die erste Stufenrakete der Welt. Hermannstadt und seine Bewohner haben im Verlauf der Geschichte, auch dank historischer Konjunkturen, innovativen Geist und Sinn für den Fortschritt bewiesen.

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Der erste Luftkurort

32 Kilometer von Hermannstadt entfernt liegt der 1894 gegründete Kurort Hohe Rinne/Păltiniş, der erste Luftkurort Rumäniens. In 1442 Meter Höhe (ü. D. M.) ist es auch der höchstgelegene derartige Kurort. Er wurde 1902 durch eine Straße mit Hermannstadt verbunden. Der Kurort wird wegen der ozonhaltigen Gebirgsluft für die Behandlung von Lungenerkrankungen und Ermüdungserscheinungen aller Art empfohlen. Ursprünglich wurde der Kurort im Sommer besucht, nach und nach aber verwandelte sich der Ort in ein Wintersportzentrum, das auch heute von Skifahrern und Schneefreunden aufgesucht wird.

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Das älteste Museum Rumäniens

Baron Samuel von Brukenthal ließ zwischen 1777 – 1787 das Palais im Stil des Wiener Barock bauen. Das Gebäude wurde aufgrund der Testament-Verfügung zum ersten Museum in Südosteuropa. Den Grundstock stellen die Sammlungen des Barons dar und zwar eine Pinakothek, ein Stichekabinett, eine Bibliothek und eine Münzensammlung. Das Museum ist dem breiten Publikum seit 1817 zugänglich. Das Museum im Brukenthalpalais gehört heute dem Brukenthalmuseum, zu dem desgleichen das Geschichte-, das Naturkunde-, das Apotheken- und das Jagdmuseum gehören. Diese Museumseinrichtungen und Ausstellungen werden – wie auch jene des Astra-Museumskomplexes – jedes Jahr von zahlreichen Besuchern besichtigt und machen Hermannstadt zu einer beliebten Museenstadt.

07
Wichtiges ökumenisches Zentrum

In Hermannstadt/Sibiu befinden sich die Sitze zweier wichtiger kirchlicher Institutionen: der Orthodoxen Metropolie Siebenbürgens, 1864 von Andrei Şaguna gegründet, und seit 1867 der Bischofssitz der Evangelischen Kirche A. B. in Siebenbürgen (heute Rumänien). Hermannstadt war und ist eine multikonfessionelle Stadt, in der Gemeinschaften verschiedener Religionen und Konfessionen in Frieden und gegenseitigem Respekt zusammengelebt haben und zusammen leben. In der Altstadt befinden sich die orthodoxe Kathedrale, die evangelische und die römisch-katholische Stadtpfarrkirche, die von der griechisch-katholischen Kirchengemeinde mitgenutzte Ursulinenkirche und die reformierte Kirche sowie die Synagoge. Zu Ostern wird der Kreuzweg Jesu gemeinsam gestaltet, den Weihnachtsmarkt eröffnen die Vertreter der verschiedenen Konfessionen. Die Kirchen haben bis 1945 die meisten Bildungseinrichtungen gegründet und geführt. Das heute bekannte Theologische Institut wurde vom Metropoliten Andrei Şaguna gegründet. 2007 fand in Hermannstadt die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung statt, eine Veranstaltung, die eine Anerkennung Hermannstadts als ökumenisches Zentrum brachte, in dem die Toleranz und der Respekt für die religiöse Verschiedenartigkeit den Charakter der Stadt geprägt haben.

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Der älteste Tierpark

1929 wurde im Jungen Wald/Pădurea Dumbrava der erste Tierpark in Rumänien eröffnet. Bei den ersten Tiere handelte es sich um Schenkungen. Später haben die verschiedenen Verwaltungen den Bestand durch Ankauf vergrößert. Der Zoo wird seit 2005 vom Rathaus verwaltet und seither wurden über 10 Millionen Lei für das Verbessern der Bedingungen der über 250 Tiere aus über 50 Arten investiert. Die Gehege sind nun weitläufig und den Arten entsprechend eingerichtet. Die Zahl der Besucher ist in den letzten Jahren stetig angestiegen auch dank des neuen Aussehens des Zoos.

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Das größte mittelalterliche Stadtensemble Rumäniens

Die historische Altstadt Hermannstadts stellt das größte mittelalterliche Stadtensemble Rumäniens dar. Erhalten sind zahlreiche Baudenkmäler beginnend mit Wehrmauern und -türmen bis hin zu öffentlichen Einrichtungen oder Wohnhäusern. Von den einstmals vier Verteidigungsringen sind mehrere Teile erhalten und konserviert worden. Der erste Verteidigungsring verlief um den Huetplatz. Davon sind nur der Sagturm sowie Spuren der Mauern im Kellergeschoß einiger Häuser übrig geblieben. Vom zweiten Verteidigungsring blieben der Ratturm und der Turm am Fingerlingsplatz erhalten. Der Verlauf des dritten Verteidigungsrings ist an Mauerresten am Hundsrücken/Str. Centumvirilor und Huetplatz, in der Reispergasse/Str. Avram Iancu – Sporergasse/Str. Gen. Magheru – Klostergasse/Str. Funarilor – Reitschulgasse/Str. Manejului – Hallergasse/Str. Pompeiu Onofreiu – Harteneckgasse/Str. Cetăţii bis hin zum Hermannsplatz/Piaţa Unirii und weiter in der Hechtgasse/Str. Ioan-Lupaş-Gasse und der Str. Bastionului zu erkennen. Vom vierten Verteidigungsring sind Teile in der Neustift/Str. Movilei – Laternengässchen/Str. Felinarului – Str. Regele Ferdinand – Str. Nicolae Teclu – Maurergasse/Str. Zidului – Walkmühlgasse/Str. Dârstelor und dem Lungenspital zu finden. Architektonisch und historisch wertvoll sind die Hauptplätze der Stadt. Um die Plätze und in den Gässchen stehen Häuser, in denen durch ihre Tätigkeit im In- und Ausland bekannt gewordene Persönlichkeiten gewohnt haben.
Die Häuser der Altstadt sind in verschiedenen Stilen erbaut und unterscheiden sich durch die Form der Gauben, des Daches, der Fensterrahmen und der -läden.

10
Internationale Anerkennung

Die Schönheit Hermannstadts und sein touristisches Potential erhielten in den vergangenen Jahren internationale Anerkennung. In der namhaften Zeitschrift Forbes belegt Hermannstadt Platz 8 auf der Liste der „idyllischsten Orte, die man besuchen sollte", The Huffington Post führte die Stadt 2014 unter den „bezauberndsten Städten Europas, die man besuchen muss". Hermannstadt wurde in zahlreichen großen Zeitungen in Europa und den USA erwähnt und der Reiseführer Michelin verlieh ihr als einziger Stadt in Rumänien die höchste Anerkennung und zwar drei Sterne (Green Guide Stars). Folglich befindet sich Hermannstadt im Angebot zahlreicher Reiseveranstalter und lockt jährlich immer mehr Touristen an. Dank dieser Sichtbarkeit und Entwicklung bleibt Hermannstadt weiterhin ein für rumänische und ausländische Investoren attraktiver Standort.

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